Feel the beats

Auch bei DJs klappt es ganz wunderbar: Erster Blick, Gehirn will es sich komfortabel machen und sucht nach einer angemessenen Schublade, findet diese und kann im Anschluss auf eine ganze Reihe Plattitüden und Erfahrungen zurückgreifen. Vorurteile machen das Leben leichter – kann jeder ehrliche Mensch bestätigen.

Spontan hätte ich bei diesem Kollegen hier gedacht: Seniorenfeiern, Ü50-Parties, vielleicht scheinmodern ein paar Ballermann-Hits aus den Boxen pusten. Pustekuchen! Musikalisch scheint er keinen ganz repressionswerten Geschmack zu haben. Ich kann mir auf jeden Fall sehr gut vorstellen, dass er imstande ist, auch einen tendenziell eher schläfrigen Mob zum Tanzen zu bringen – allein seines musikalischen Lifestyles wegen:

Haha! Das ist ja ulkig. Wie der denn drauf ist? Ob der denn unter Drogen steht, einem gewissen natürlichen Rausch anheim fällt? Was sonst so hinter den Turntables abläuft?

Sympathisch.

Quelle: Das Fanmagazin-Forum – “Witze und andere lustige Sachen”

Vom 16. Juli 2010 | Eingeordnet unter I/O - Web & Co.,Schallwellen | View Comments

Zeitlose Dekoration?

Angenommen, ich würde dem schrägen Fetisch frönen, Bilder als Dekorationselemente in den eigenen vier Wänden zu platzieren und das für sinnig zu erachten. Angenommen, dass ich die BRAVO-Sport-Zeiten hinter mir habe und honigkuchenpferdgleich grinsende Fußballer nicht mehr besonders chiqué finde – auch nicht, wenn da die jeweils aktuell tollsten und beliebtesten rumhängen würden, ich also fortschrittlich und flexibel diesbezüglich wäre. Ergo: Ich würde Bildmotive so wählen, dass diese zwar irgendwie dem aktuellen Zeitgeist entsprechen, aber in zwei Jahren nicht zwingend darauf schließen lassen und zu doofen Nachfragen verleiten würden, dass ich Retro-Fan bin. Zeitlos, aber nicht unmodern – so ungefähr…

Wenn manche Forscherprognosen nun verlauten lassen, BPs “jenseits vom Benzin” -Krisenmanagement greife in spätestens sieben Jahren, der Konzern selbst ähnliche Szenarien malt… kann ich dann davon ausgehen, dass dieses Plakat in Postergröße das Prädikat “zeitlose Kunst” (Annahmen siehe oben) verdienen würde?
Die Glaubwürdigkeit dieser Firma liegt doch mittlerweile, so hart es klingt, auf Level der Politik der letzten Jahre und der dafür zur Rechenschaft zu ziehenden verantwortlichen “Volksvertreter”. Deutschlandweit. Wohl auch Weltweit…

Weiterer Web2.0-Kladderadatsch beim Freitag.

Vom 30. Juni 2010 | Eingeordnet unter I/O - Web & Co.,Optics | View Comments

Gedankenexzerpt #0001

Die Formel 1 wäre interessanter, weil lustiger, wenn man sie mit Klängen dieses Trötenmannes von links unten unterlegen würde. Und weniger nervig. Kein Niki Lauda, kein Heiko Wasser, kein Christian Danner, vor allem kein Kai Ebel – purer Sound für Benzinblutler wie mich.

Vom 27. Juni 2010 | Eingeordnet unter Inspirations | View Comments

Politisch parken

“Fährt so ein kleines Auto und kriegt es trotzdem nicht an den Bordstein geparkt, der Spassel”, meinte ein Freund gestern zu mir. Ich nenne es “politisch parken” – soweit es auf einer einseitig gesperrten Einbahnstraße möglich ist.

Es mag seltsam anmuten, aber bei mir ist das blanke Ideologie. Darf mich nur nicht von den anderen ablenken lassen. Selbst eine Mitte-Links-Koalition ginge nicht. Überhaupt nicht!

Vom 28. März 2010 | Eingeordnet unter Optics | View Comments

Falsche Hasen

Liebe Hasen,

ich finde es schön, dass Ihr Euch in einer solch großen Zahl auf Wolfsburgs grünen Wiesen zeigt. Eure Höhlen sind beeindruckend, obwohl Ihr scheinbar nicht gerade gastfreundlich seid. Von Rassimus möchte ich nicht reden – Ihr mögt einfach gern unter Euresgleichen sein, das ist okay.

Um aber mal Butter bei die Fische zu tun: Ihr seid zu früh am Start. Und die Ostereier am Baum zu verstecken, ist echt trivial. Wen wollt Ihr denn damit beeindrucken? Armselig!

In der Hoffnung auf Besserung im nächsten Jahr mit freundlichen Grüßen verbleibend,
Euer Daniel

Sicherlich eine der schönsten Seiten Wolfsburgs. Nicht der durchnässte Rasen, der dringlichst vertikutiert gehört, sondern die Präsenz von Hasen. Fünf Stück waren vorhin zu sehen – man könnte meinen, da sei irgendwo ein Nest. Ich fühle mich jedenfalls mehr und mehr wie Hugh Hefner. Aber bin ja trotzdem nur in Wolfsburg.

Vom 27. März 2010 | Eingeordnet unter Optics | View Comments

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