Angenommen, ich würde dem schrägen Fetisch frönen, Bilder als Dekorationselemente in den eigenen vier Wänden zu platzieren und das für sinnig zu erachten. Angenommen, dass ich die BRAVO-Sport-Zeiten hinter mir habe und honigkuchenpferdgleich grinsende Fußballer nicht mehr besonders chiqué finde – auch nicht, wenn da die jeweils aktuell tollsten und beliebtesten rumhängen würden, ich also fortschrittlich und flexibel diesbezüglich wäre. Ergo: Ich würde Bildmotive so wählen, dass diese zwar irgendwie dem aktuellen Zeitgeist entsprechen, aber in zwei Jahren nicht zwingend darauf schließen lassen und zu doofen Nachfragen verleiten würden, dass ich Retro-Fan bin. Zeitlos, aber nicht unmodern – so ungefähr…
Wenn manche Forscherprognosen nun verlauten lassen, BPs “jenseits vom Benzin” -Krisenmanagement greife in spätestens sieben Jahren, der Konzern selbst ähnliche Szenarien malt… kann ich dann davon ausgehen, dass dieses Plakat in Postergröße das Prädikat “zeitlose Kunst” (Annahmen siehe oben) verdienen würde?
Die Glaubwürdigkeit dieser Firma liegt doch mittlerweile, so hart es klingt, auf Level der Politik der letzten Jahre und der dafür zur Rechenschaft zu ziehenden verantwortlichen “Volksvertreter”. Deutschlandweit. Wohl auch Weltweit…
Weiterer Web2.0-Kladderadatsch beim Freitag.
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Die Formel 1 wäre interessanter, weil lustiger, wenn man sie mit Klängen dieses Trötenmannes von links unten unterlegen würde. Und weniger nervig. Kein Niki Lauda, kein Heiko Wasser, kein Christian Danner, vor allem kein Kai Ebel – purer Sound für Benzinblutler wie mich.
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“Fährt so ein kleines Auto und kriegt es trotzdem nicht an den Bordstein geparkt, der Spassel”, meinte ein Freund gestern zu mir. Ich nenne es “politisch parken” – soweit es auf einer einseitig gesperrten Einbahnstraße möglich ist.

Es mag seltsam anmuten, aber bei mir ist das blanke Ideologie. Darf mich nur nicht von den anderen ablenken lassen. Selbst eine Mitte-Links-Koalition ginge nicht. Überhaupt nicht!
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Liebe Hasen,
ich finde es schön, dass Ihr Euch in einer solch großen Zahl auf Wolfsburgs grünen Wiesen zeigt. Eure Höhlen sind beeindruckend, obwohl Ihr scheinbar nicht gerade gastfreundlich seid. Von Rassimus möchte ich nicht reden – Ihr mögt einfach gern unter Euresgleichen sein, das ist okay.
Um aber mal Butter bei die Fische zu tun: Ihr seid zu früh am Start. Und die Ostereier am Baum zu verstecken, ist echt trivial. Wen wollt Ihr denn damit beeindrucken? Armselig!
In der Hoffnung auf Besserung im nächsten Jahr mit freundlichen Grüßen verbleibend,
Euer Daniel

Sicherlich eine der schönsten Seiten Wolfsburgs. Nicht der durchnässte Rasen, der dringlichst vertikutiert gehört, sondern die Präsenz von Hasen. Fünf Stück waren vorhin zu sehen – man könnte meinen, da sei irgendwo ein Nest. Ich fühle mich jedenfalls mehr und mehr wie Hugh Hefner. Aber bin ja trotzdem nur in Wolfsburg.
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